Wie jedes Jahr am ersten Oktober Wochenende findet unser traditioneller Browning Cup Österreich in Ybbs an der wunderschönen Donau statt. Unser Team ist mit reichlicher Erfahrung und guter Planung schon sehr gut eingespielt, denn es gilt neben der Organisation des Events auch noch für das leibliche Wohl der Angler zu Sorgen. Darüber freuen sich unsere Gäste auch immer sehr.

Heuer waren es 22 Mannschaften à 4 Personen, die am Hegefischen teilnahmen. Unser Team Österreich stellte auch 4 Teams. Das ist auch nur möglich, da wir reichlich freiwillige Helfer haben, die uns unterstützen. Danke an dieser Stelle dafür!

Die Aufteilung der Sektoren gestalteten wir etwas großzügiger. So kam es, dass die nicht so fischreiche Sektoren „A“ und “B“ mehr Platz bekamen. Was sich dann auch in den Fangergebnissen widerspiegelte. Die Sektoren „C“ und „D“ wanderten weiter Flussaufwärts. Auch hier waren die Resultate sehr ansehnlich.

Aber nun zu meinen 2 Bewerbstagen 

Samstag loste ich im Sektor „C“, genau mittig. Naja, dachte ich, wird schon schief gehen. Ich lotete den Gewässerboden vor mir sauber aus und tatsächlich fand ich in ca. 85m Entfernung einen strukturierten Untergrund, das ist nicht oft der Fall. Meistens hat man es mit glattem Untergrund zu tun. Die Ruten waren schnell auf 80m abgelängt und bereit für Ihren Einsatz. Warum 80m? Ich wollte mir etwas Reserve aufheben, um noch verlängern zu können, wenn es später im Match schwieriger wird. 140gr Blockkralle hielt gut am Boden und somit startete ich damit auch voller Zuversicht in die Partie. Gleich nach dem 3 Wurf konnte ich dann auch schon die erste Barbe fangen, gefolgt von 2 Skimmern. Das wars dann auch schon mit dem Ansturm und Ruhe kehrte ein. Immer wieder wechselte ich die Hakenköder und die Ködermenge im Korb, um für etwas Veränderung am Platz zu sorgen und Bisse zu provozieren. Es gelang auch und ich konnte regelmäßig Aktivität verzeichnen. Mit dem Fangen ist es das dann noch so eine Sache, den man muss erstmal die Barben über die Steinschlacht im Uferbereich hieven. Da gewinnen oft die Flossenträger, trotz 0,28er Vorfach. Am Ende hatte ich leider viele große Fische verloren und es reichte für die 3 im Sektor.

Mit der Mannschaft lagen wir mit drei guten Ergebnissen und einem nicht so Guten auf Platz 4. Aber es war noch alles drinnen für eine Verbesserung am 2. Tag.

danube fishing 2

Sonntag, das Losglück war auf meiner Seite und ich nahm auf Platz 2 im Sektor A Platz. Das ist ein Platz neben dem Eckplatz, wo am Vortag der Sektorensieg gekommen ist. Voller Motivation lotete ich den Gewässergrund, diesmal nur glatter Untergrund. Aufgrund der Regenfälle in der Nacht und ist die Strömung auch stärker geworden, somit war meine Wurfweite begrenzt. Auf 72m blieb dann doch die 160gr. Blockkralle liegen und hier startete ich dann auch. Ich wollte alles aus dem Platz herausholen und durch meinen hohen Futterrhythmus von 2 Minuten über die ersten 2 Stunden bescherten mir dann den ersehnten heftigen Biss. Kurz darauf konnte ich eine stattliche Barbe landen. 10 Minuten später dann die 2. Bartelträgerin. Wahnsinn dachte ich mir, jetzt geht’s los. Aber das war dann auch schon der ganze Zauber. Weiterarbeiten, war mein Gedanke, die kommen schon wieder! Zu den 2 Fischen gesellten sich dann doch noch einige schöne Rotaugen und eine Blaunase, bis ich nach einer Stunde ohne Aktivität um einige Meter die Distanz verlängerte. Wie im Lehrbuch, bekam ich kurz darauf einen Hammer Biss. Der Rollenclip war geöffnet und der Fisch nahm kräftig Schnur. Plötzlich wurde der Widerstand unterbrochen und ich musste einen Schnurbruch des 0,28mm Vorfachs akzeptieren. Warum nur dachte ich verzweifelt. Aber Kopf hoch, die Donau gibt und sie nimmt auch! Weiter werfen, da sind noch Fische am Platz. Wieder bekam ich kurz darauf den Biss und ich konnte eine weitere Barbe zum Landgang zwingen. Den Rhythmus hielt ich weiter konstant hoch, aber leider kam kein großer Fisch mehr. Einige Rotaugen später war das Match dann auch zu Ende.

Die Waage brachte dann noch die Gewissheit, mit 9400gr. konnte ich souverän den Sektor für mich entscheiden, was mich irrsinnig freute. Es kann auch anders gehen. Am Ende hatte ich mit 4 Gesamtpunkten leider mit dem niedrigeren Gewicht das Nachsehen und belegte Platz 6 in der Einzelwertung. Mit der Mannschaft konnten wir uns leider nicht mehr verbessern, aber ein vierter Platz bei dem Teilnehmerfeld, stimmte uns zufrieden.

danube barbel 2

Ergebnislisten und Ausschreibungen findet ihr wie immer auf unserer Homepage

http://www.browning-team-austria.com/

 

Jürgen Fröschl

Team Browning Österreich

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